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DEUTSCHER
UNTERSTÜTZUNGSVERBAND SOMALIA
Von
März 1993 bis März 1994 entsandte die Bundeswehr erstmals einen
Verband zu einem UN-Einsatz. Der UNOSOM II-Einsatz war die Fortsetzung
der Operation "Restore Hope".

Der
Auftrag des deutschen Verbandes bestand zunächst in der Verlegung in
den Raum Beled Weyne, von wo aus ein 4.000 Mann starker UN-Verband
logistisch zu unterstützen gewesen wäre. Im Laufe der Mission
rückte aber die humanitäre Hilfe zunehmend in den Mittelpunkt des
deutschen UNOSOM-Einsatzes. Nach
Das
I. Kontingent umfasste 1.700 Soldaten mit der Luftlandebrigade 26 als
Leitverband. Leitverband des II. Kontingents war die
Gebirgsjägerbrigade 23. Der um 400 Mann reduzierte Blauhelm-Verband
übernahm Auftrag, Gerät und Unterkunft des I. Kontingents. Das II.
Kontingent bestand u.a. aus einem OpInfo-Zug, einer Fernmeldekompanie,
zwei Sicherungskompanien, einer Pionierkompanie, einer
ABC-Abwehr-Kompanie, einer Transportkompanie, einer
Instandsetzungskompanie sowie einer Sanitätskompanie. Heeresflieger
standen zur Unterstützung zur Verfügung. Der Hin- und Rücktransport
von rund 540 Kfz, darunter ein Bergepanzer 1, zwei Pionierpanzer
Dachs, zehn WaTr Wiesel, 46 TPz Fuchs, 280 Anhänger und 340
Containern, erfolgte auf acht Frachtschiffen von und nach Emden, wo
die Bundeswehr einen eigenen Verladehafen betreibt.
Die
nachfolgenden Fotos schoss Manfred Tegge (www.hartziel.de) im
Emdener Rangierbahnhof bei der Verlegung des Geräts nach Somalia.
Fotos von der Rückverlegung folgen hier. |