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Geschütztes Führungs- und Funktionsfahrzeug (GFF) DURO IIIP 6x6 (Bw) |
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(schu) - Das Mehrzweckfahrzeug Duro IIIP wird von der Bundeswehr seit dem Jahr 2004 beschafft. Es soll ungepanzerte Trägerfahrzeuge der Sanitätstruppe, der Feldjäger, der Artillerieaufklärung, der Kampfmittelbeseitigung (EOD - Explosive Ordnance Disposal) oder der Fernmelder ablösen und damit einen wesentlichen Beitrag zum besseren Schutz der Soldaten leisten. Dabei kommt dem Duro seine modulare Bauweise und die Fähigkeit zur Aufnahme von geschützten und ungeschützten Wechselaufbauten zu Gute. Im Jahr 2004 erhielt die Bundeswehr zunächst 16 Fahrzeuge für militärpolizeiliche und sanitätsdienstliche Aufgaben. 2005 folgten 24 weitere, die für Aufgaben der Kampfmittelbeseitigung und der Drohnenaufklärung (Luna) vorgesehen sind. Weitere 100 Serienfahrzeuge des 1. Loses wurden im September 2005 bestellt. Darunter befinden sich auch die neuen Systemvarianten Luftwaffensicherung und GeoInfo sowie die Feldjäger-Ausführungen Impuls-Wasserwerfer und Gefangenentransport. Der Bundeswehrplan 2007 geht für die kommenden Jahre von einem Gesamtbedarf von rund 200 Fahrzeugen aus.
Das Fahrgestell des Duro IIIP Der Duro IIIP, wie er von Rheinmetall Landsysteme angeboten und am Kasseler Standort gebaut wird, verfügt über ein in seiner Klasse bislang unerreichtes Niveau im Insassenschutz. Das beinhaltet den Schutz vor Maschinengewehrfeuer und Granatsplittern sowie einen von Rheinmetall entwickelten integrierten Minenschutz. Ein weiteres hervorstechendes Merkmal des 11,5t schweren Duro IIIP ist seine Modularität. Auf das einheitliche, verwindungssteife Fahrgestell können unterschiedlichste nutzerspezifische Missionsmodule montiert werden, die nach dem Absetzen auch autark betrieben werden können. Dabei bietet der Duro IIIP ein hohes Nutzvolumen von bis zu 16 m3 und trägt je nach Ausführung Nutzlasten von bis zu 5,5 t. Die Lufttransportfähigkeit in gängigen Transportflugzeugen, wie der C-130 Hercules oder der C-160 Transall, aber auch der zukünftigen A 400M ist gewährleistet.
Der Duro mit aufgesetztem
Aufbau des Luna-Zugs Der Duro IIIP (Duro steht übrigens für durable und robust) ist 6,50 m lang, 2,16 m breit und je nach Aufbau zwischen 2,59 und 2,83 m hoch. Die Radstände sind mit 3,53 m und 1,20 m angegeben. Der permanente Allradantrieb erfolgt über ein 5-Gang-Automatikgetriebe durch einen 184-kW-Common-Rail-Turbo-Diesel von Cummings. Auf Grund von technischen Problemen, die dem Vernehmen nach ihre Ursache in der ungenügenden Pflege und Wartung der Fahrzeuge durch die Militärkraftfahrer im Einsatzland hatten, wurde der Duro IIIP zur Ausführung Yak weiterentwickelt.
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